Danses concertantes in reiner Intonation
Konzert der Jungen Kammerphilharmonie im Gocher Kastell
Ein sehr gelungenes Konzert erlebten
die Zuhörer (...) Der Berliner Dirigent Ferenc Gábor leitete das weitgereiste Ensemble, das im Frühjahr noch in Portugal auftrat. Unter seinem dynamischen Dirigat entwickelte sich ein homogener,
voller und zugleich sehr fein nuancierter Klang – eine reife
Leistung für ein so jugendliches Orchester! (...)
Ferenc Gábor führte das Orchester
gefühlvoll an die Solopassagen heran und ließ ein harmonisches Zusammenspiel entstehen.
Verebbender Fluglärm
von Wolfgang Fuhrmann
Jochen Kowalski sang Songs von Klaus Nomi.
Und alle wollten dabei sein.
Das Ensemble UnitedBerlin hat am Mittwoch im Konzerthaus sein Konzert mit Verspätung beginnen müssen: Die anthrazitfarbene Schachtel des Werner-Otto-Saals war völlig überfüllt, für etwa zwei Dutzend Besucher mussten noch Stühle herangeschafft werden. So etwas ist, gelinde gesagt, ungewöhnlich für ein Konzert, das ganz neue Werke präsentierte, entstanden zwischen 1990 und 1999.(...)
... unter Ferenc Gabors ekstatischer Leitung in eine beschwingte Combo. Die Wiederholung von "Can't help it" widmete Kowalski, weil ja Berlinale ist, "Marlene". Klatschen, Blumen. mehr
Zwischen Herzschlag und Dax
von Bernhard Uske
(...)
Der dritte Durchgang
Eigentlich erst mit dem letzten Stück des Abends ergab sich dann so etwas wie Plausibilität für ein Stiftungsengagement, wie es die Deutsche Bank demonstriert. Die Uraufführung von Matrix Opera war sicherlich am ehesten dazu angetan, die eröffnenden Worte des Akademie-Geschäftsführers Frank Trümper zu beglaubigen, nämlich nur Musiktheater zu fördern, das Zukunft hat. Ein Text (Libretto Hannah Dübgen) wird hier in zwei Durchgängen mit unterschiedlicher Musik (Komposition: Mario Wiegand) vertont, bevor in einem dritten Durchgang ein neuer Text zur vorhergehenden Komposition genutzt wird. Oper als Vexierspiel aus Sinn- und Ausdruckselementen, mit den gleichen Requisiten in jeweils neuer Bedeutung arrangiert. Die beiden exzellenten Sänger, die Sopranistin Ruth Rosenfeld und der Bariton Matthias Jahrmärker, wurden begleitet von einem kleinen, streicherdominanten Ensemble samt Sphärenklängen eines Theremin unter der Leitung Ferenc Gábors. Die Szene zwischen Herzschlag und Dax-Index (Regie: Cordula Däuper) war die Überprüfung der Realität von Bühnendramatik und zugleich die Überprüfung der Realität jenseits der Oper. Oder wie es die für die anregende Ausstattung des Stücks verantwortliche Mareile Krettek sagte: "Wo der Geist träge wird, ist es vorbei."
... Ferenc Gábor und das Kammerorchester Budapest Strings begeisterten mit ihrem Können auf hohem Niveau am vorletzten Donnerstag die Meilener Musikfreunde.
[Vajda:"Mario und der Zauberer" und Kurtag: "Botschaften des entschlafenen Fräuleins R.V.Trussova"]
"Der Dirigent Ferenc Gabor und das Orchester der Neuen Opernbühne Berlin vertiefen sich in Kurtags musikalischen Kosmos, der pointiert und nuancenreich das Innenleben der Frau aufblättert."
"Hector Berlioz' Bratschensymphonie "Harold in Italien" entwirft vier Stimmungsbilder der hochromantischen Art. Ferenc Gabor, der Solobratscher des BSO, zeichnete sie bewunderstwert delikat und mit Inbrunst nach."

Im Spielrausch: Das Orchester des Festivals junger Künstler bezeugt auf ganzer Linie
/Von Alexander Dick/
" Man darf es getrost aussprechen: In seinem 50. Jahr hat das Internationale Jugend-Festspieltreffen seinem alten und neuen Namen (s.o.) in jeder Hinsicht Ehre gemacht. Das fängt schon programmatisch an : mit einer Uraufführung (J.Arnecke:Folie), dem Konzert für Orchester von Béla Bartók und dem Violinkonzert d-Moll des Gründungspatrons des Festivals, Jean Sibelius..."
"Eines hat das Konzert unter der Leitung von Ferenc Gábor auch aus der Musikerperspektive gezeigt: wie ein junger, sicher nicht in allen Bereichen homogen ausgestatteter Klangkörper, der in nur knapp drei Wochen verschmelzen soll, an Stücken wachsen kann, ja sich vielleicht sogar über sie hinaus steigert."(...)
"Dass die Interpretation von Satz zu Satz noch ein Stück weit an Dichte gewinnt , dass die so intelligenten Bartókschen Klangkonstellation immer noch etwas inspirierter, präziser und engagierter klingen, ist das Resultat eines regelrechten Spielrausches, einer Klangekstase, in die sich die jungen Künstlerinnen und Künstler unter Ferenc Gábors Dirigat hineinziehen lassen. Das alles freilich wirkt so organisch entwickelt, dass man dem Dirigenten zu seiner behutsamen, unaufdringlichen Leitung nur gratulieren kann..."
"... reagiert das Publikum am Ende mit heftigem, begeistertem Applaus."(...)
/von W. Bronnenmeyer/
„Das Orchester war im Zusammenwirken mit einer solchen Solistin höchst motiviert, der Dirigent (Ferenc Gábor) fungierte als nötiges und umsichtiges Bindeglied das alles umsichtig zusammenhielt und zeigte, dass auch Populäres seine Berechtigung hat, wenn es mit Geschmack und Können serviert wird.(...) Bartóks Probleme sind stets primär geistiger Natur. Damit hat sich auch ein Orchester auseinanderzusetzen. Nur spielen wäre zu wenig. Gábor hat hier viel Aufbauarbeit geleitet, bis das „Intermezzo interrotto” so klang wie es gemeint ist. Dass dieses und die übrigen vier Sätze so gelöst klangen, stellt den Musikern und ihren Dirigenten ein respektables Reifezeugnis aus.”
We are always very happy to have you here.
/Joó István/
A Katona Történetét a nagy orosz zeneszerző minden utasítását követve - "elbeszélésre, játékra és táncra orosz népi mesék alapján" - még sohasem játszották el hazánkban ( ...) Abban , hogy ez megvalósulhatott, egy erdélyi származású karmester-tanár volt a kapocs. Gábor Ferenc(...) dirigálta a Városháza porondján a német főiskolásokból álló kamaraegyüttest, akik magnófelvételek kicserélésével (...) készítették elö a magyar színinövendékekkel azt a pár közös próbát, ami "megadatott", de elegendő is volt a sikerhez. (...) A tapsból is kiderült, megérte ..."